VDI-Arbeitskreis der Studenten und Jungingenieure kürt die fittesten Abiturienten der Stadt Cottbus
Positive Bilanz bei bundesweit erster ABIChallenge auf dem Campus der BTU Cottbus
Am 10. Juli 2008 kämpften 26 Abiturienten-Teams um den Titel „Fitteste Cottbuser Abiturienten“ bei dem Erlebnis-Event ABIChallenge an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU). Die ABIChallenge war die bundesweit erste Veranstaltung dieser Art.
Über 500 Schülerinnen und Schüler aus Cottbuser Gymnasien und Oberstufenzentren nahmen mit insgesamt 26 zukünftigen Abiturienten-Teams an der ABIChallenge der BTU Cottbus teil. Aufgerufen hatte das Organisationsteams des VDI Arbeitskreis der Studenten und Jungingenieure der BTU Cottbus, sowie die Hochschulgruppe des VDE. Die Idee ist, dass Schülerinnen und Schüler die Universität außerhalb des Uni.Info.Tages der BTU und Informationsveranstaltungen selbst aktiv erkunden. Die Besonderheit dabei ist, dass die Teams zueinander in Wettstreit um den Titel „Fitteste Cottbuser Abiturienten“ traten. Es gab Pokale für die ersten drei Plätze und weiter Preise zu gewinnen.
Jede Schule stellte ein bis sechs Teams für die ABIChallenge. Den Titel „Fitteste Cottbuser Abiturienten“ erhielt die Schule, deren Team in der Gesamt-Teamwertung den ersten Platz belegte: Kriterien waren die körperliche und geistige Fitness sowie die Teamfähigkeit der zukünftigen Abiturienten.
Die ABIChallenge führte die Schüler über den gesamten Campus der BTU Cottbus. An 15 Checkpoints hatten die Schülerteams verschiedene und abwechslungsreiche Themen zu bewältigenden. Jeder Checkpoint beinhaltete eine Aufgabe, die zwei konkurrierende Teams innerhalb von kürzester Zeit lösen mussten. Die Bewertung der einzelnen Aufgaben wurde durch die fachkundigen Checkpoint-Betreuer durchgeführt. Für die Gesamtwertung zählte jeder Punkt, das war der Anreiz für die Teams. So mussten die Schüler in den Checkpoints der Sport-Challenge bei einem Tandem-Rennen gegeneinander antreten oder im Zeitklettern Punkte für ihr Team sammeln. In der Spiel-Challenge waren Holzbaufertigkeiten, Englischkenntnisse und Gedächtnisleistung gefragt. Schließlich wurden in der Wissens-Challenge die Kenntnisse der angehenden Studenten in den Bereichen Chemie, Physik, Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre und Mechanik gefordert. Als Belohnung präsentierte das Organisationsteam für die einzelnen Gruppensieger attraktive Preise. So erhielten Mitglieder des Sieger-, sowie das zweit- und drittplazierte Teams freien Eintritt ins Tropenparadies „Tropical Islands“ bei Brand (Niederlausitz) inklusive Bahnfahrt. Die Gruppen vier bis sechs erhielten eine Paddelbootfahrt im Spreewald und die Gruppen sieben bis neun bekamen einen Kinogutschein für den Weltspiegel.
Die Idee für eine ABIChallenge hatten die Mitglieder des VDI Arbeitskreises der Studenten und Jungingenieure der VDI-Hochschulgruppe und die Cottbuser VDE-Hochschulgruppe an der BTU vor gut einem Jahr: Eine erlebnisorientierte Ganztagesveranstaltung sollte nicht nur eine „Vitalisierung“ (interessantere, die Schüler ansprechende Form) des allgemeinen „Tags der offenen Tür“ der BTU erreichen, sondern gleichzeitig die Schüler im Wettkampf dazu anspornen, zu zeigen, welche Cottbuser Schule mit gymnasialer Oberstufe die körperlich und geistig fittesten, aber auch die teamfähigsten Abiturienten der Stadt ausbildet. In der praktischen Umsetzung der Challenge legte man speziell auf eine breitgefächerte Verteilung der Inhalte großen Wert, so dass die Schüler der 12. Klasse in den Kategorien Sport, Spiel und Wissen geprüft wurden. „Mit der Wahl der Themen möchten wir speziell als Universität verdeutlichen, dass nicht nur reines Wissen auf dem heutigen Berufsmarkt wichtig ist, sondern ein Komplettpaket aus Wissen, Vitalität und Teamfähigkeit“, so das Organisationsteam der ABIChallenge 2008. „Besonders die Komponente Teamfähigkeit ist in der Zusammenarbeit in einer Gruppe sehr wichtig. Jedes einzelne Teammitglied besitzt eine andere Stärke, nun ist es in den zwischenmenschlichen Interaktionen wichtig, sowohl Stärken als auch Schwächen zu erkennen und sich gegenseitig zu fordern und zu fördern, so dass das Teamergebnis optimiert wird“, führt das Team fort. Frei nach dem Motto: „Allein addiert man, zusammen multipliziert man!“


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